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  • Erstes Zwischenergebnis: aXbo-Schlafphasen-Wecker am 3. Tag

    Ich habe mir letztes Wochenende den Axbo-Schlafphasen-Wecker bestellt.
    Er ist am Dienstag nach also schon 2 Tagen angekommen und ich habe ihn also freudestrahlend aus der Packung gerissen, neueste Firmware und Soundpack installiert. Hoffentlich bin ich nun nicht immer Schlaftrunken auf Arbeit.

    Was macht der Wecker eigentlich so, für den Preis von 200€? Er soll die schlafende Person so sanft wie möglich wecken, wenn man gerade auf dem Übergang von oder zur Schlafphase zur oder von einer anderen Schlafphase ist. Sprich: Wenn man nicht gerade tieeef und fest schläft und wie gerädert aus dem Bett kreuchen würde.
    Dazu hat man ein kleines Schweißband um den Arm mit einem Bewegungssensor drin. Der meldet dem Wecker per Funk, wenn man sich bewegt. Denn anscheinend bewegt man sich in der Traumphase am meisten. Und der Wecker weckt einen dann auf, wenn man eh schon quasi wach ist.
    Dann hat er noch ein paar zusätzliche Funktionen, wie Einschlaft-Sounds, die mich glaub ich in ihrer Eintönigkeit und mit den schlechten Lautsprechern eher am Einschlafen hindern würden. Wenn ich sie nach kurzem ausprobieren nicht genervt ausschalten würde (und jetzt gar nicht erst einschlafe).

    So viel zur Theorie. Also, natürlich war ich ganz aufgeregt und habe das gleich am nächsten Morgen testen wollen, wie der mich so weckt. Leider sollte man dabei beachten, dass der Wecker natürlich Schlafmangel nicht ausgleichen kann. Weil ich also so aufgeregt war und noch andere Sachen im Kopf hatte, hatt ich nur 5:30h Schlaf. Was bei einer normalen Ausschlaf-Länge von mindestens 10h doch etwas zu wenig ist. Auch mit Hilfe. Auch unzuträglich war, dass ich gerade Katzen zur Pflege bei mir aufgenommen habe. Die haben mich nämlich schon vorher geweckt. *stups* *stups* *maunz* *maunz*.
    Ich habe mich bewegt. Der Wecker hat bemerkt, dass ich mich bewegt habe und denkt natürlich: Ach, die ist fast wach: ich mach mich mal an. *umpf* Danke liebe Katzen! Naja, aber war eh nur kurz vor der gedachten Weckzeit, also war ich immerhin quasi „Ausgeschlafen“, soweit ich das bei der kurzen Schlafzeit überhaupt sein kann.

    Der 2. Tag: Jaa, er funktioniert doch. Vielleicht. Wenn ich nicht zu faul wäre aufzustehen. Ja, das habe ich schon bei Rezensionen, die ich vorher gelesen habe, gehört: Du solltest aufstehen, sobald er dich weckt. Sonst bringts nix. Aus dem Grund hat der Wecker auch keine Snooze-Funktion – drauf haun und er klingelt in 5 Minuten nochmal. Weil ich aber so faul war, hab ich die mit der Funktion „Weckzeit für ’ne 2. Person“ simuliert. Alle 15 Minuten. So blieb ich in dem Nicht-ganz-weg-Zustand, bin aber trotzdem erst anderthalb Stunden später als geplant aufgestanden – so wie mit allen anderen Weckern auch. Immerhin war ich danach ziemlich wach. Das hab ich sonst nicht *optimistisch*.

    Der 3. Tag: Ich hab verplant, den Bewegungssensor einzuschalten. Wecker haut mich aus dem Tiefschlaf raus. Ich bin so müde wie immer, toll -.-. Dazu muss man sagen, dass der auch wirklich denkbar ungünstig an- und auszuschalten ist. Man muss 5 Sekunden – das ist eine ziemlich lange Zeit – auf einen Knopf auf dem Armband drücken, bis auf dem Wecker steht: Sensor on (/off). Und dieser Knopf ist so schwer zu bedienen, dass es unendlich viel Kraft verlangt, die man keinen Moment nachlassen darf, oder ausversehen abrutschen – nachdem man erstmal ein paar mal rumprobiert, wo das Armband eigentlich überhaupt den Knopf hat. Sprich: ich brauch im Moment ungefähr ne halbe Minute Konzentration dazu. Sehr nervig! Vor allem beim Aufstehen. Jaa, ich habe noch ein wenig müde nicht unbedingt die Konzentration und die Kraft dazu das zu tun. Anscheinend hab ich also gestern Abend das Ding aus statt an gemacht, weil ichs am Morgen davor wohl nicht hinbekommen habe.

    Bisher also sehr gemischte Gefühle. Bisher bin ich noch nicht richtig überzeugt. Die Einschlafgeräusche brauch ich nicht (bzw. würde ich sie ja benutzen, wenn sie nicht so furchtbar furchtbar wären – der eine soll wie ein Ozeanrauschen klingen, ich finde das hat eher was von schlechtem Radioempfang). Die Bedienung die das Prädikat „Intuitive Bedienung“ (oder so) bekommen hat, finde ich als Informatikerin (und somit eigentlich ziemlich furchtbares gewöhnt) nicht gerade intuitiv. Ich habe in der Anleitung nachlesen müssen, wie ich den Wecker überhaupt wieder ausstelle – das ist unter meiner Würde!! Dazu kommt der wirklich schwer zu bedienende Knopf am Armband. Hätten es da nicht auch 3 Sekunden getan.. oder ein Kraftaufwand, den man als Nicht-Body-Builder auch gut bewältigen kann?

    Andererseits war ich (wo das Armband an war) doch schon irgendwie ausgeschlafener als sonst, obwohl ich weniger Schlafzeit abbekommen habe. Deshalb bin ich optimistisch und hoffe, dass mich die Katzen in Zukunft in Ruhe lassen, und ich nicht zu verplant bin. Obs wirklich bei mir funktioniert, lest ihr dann (wenn ichs nicht wieder verplane) in spätestens 2 Wochen, wenn ich mich entscheide, ob ich den Wecker zurück schicke oder nicht.

  • Bachelor of Science und das tägliche Warten

    Hallöchen.

    Der eine oder andere mag es ja schon mitbekommen haben: ich habe meinen Bachelor-Abschluss vorletzten Mittwoch endlich gemacht :D.
    Der schriftliche Teil hat dabei ne 2.0, die Verteidigung dazu ne 1.0 gebracht. 2+1 = 1.7 Bachelor-Note => 1.8 Gesamt-Endnote (1.8992 *hrhr*).

    Nuja, aber da ich nicht angeben will, kann ich gleich erzählen wies weiter geht: Ich wurde von meiner Firma übernommen und weils so toll ist zu einer anderen Tochtergesellschaft abgeordnet. Dort soll ich bei der Einführung und dem Support von Software helfen. Für meine eigene Firma.
    Und weil in Großkonzernen-Bürokratie so üblich ist, wurden alle Anträge meiner jetzigen Abteilung (bitte gebt ihr einen Computer und Berechtigungen auf unsere Ordner) abgeschmettert. Begründung: Die gehört doch gar nicht zu eurer Firma! *Kopf->Desk*
    Daraus folgt auch, dass meine Sekretärin keine Dienstreisen für mich buchen durfte, ich meine Urlaubstage von jemand anderem eintragen lassen musste, und so weiter...
    Mittlerweile geht es so einigermaßen. Ich warte nur immernoch auf meinen eigenen Computer, auf Software, mit der ich anfangen kann zu arbeiten und auf Berechtigungen, damit ich die Dokumentationen lesen und mich somit einarbeiten kann. Bedeutet: laaaaanges Warten :zz:. Und weil zum Ende des Jahres ja auch normalerweise immer viel los ist und zusätzlich alle im Urlaub sind, hat entweder niemand Zeit mich irgendwie einzuführen, oder sie sind schlichtweg nicht da. Oder auf Seminar. Oder auf Dienstreise :**:.

    Tjoa, so sieht mein Tag im Moment so aus, dass ich weitgehend versuche, die ganzen bürokratischen Dinge (ähh, ich hätt gern noch den Zugriff auf.. / ähh, ich hätt gern ne Telefonnummer / ...) zu regeln, und die Kollegen dazu zu bringen mir was zu zeigen. Und viel Internet- und Fachbücher-Lesen, für die Zeit dazwischen.

    Fazit: Aller Anfang in einer neuen Stelle ist schwer. Und hauptsächlich deprimierend langweilig.

  • Finde den Widerspruch

    Auszug aus dem "Programm für gesetzmäßiges und verantwortungsbewusstes Handeln (Corporate Compliance Programm)" (mit doppel "m")

    Es besteht außerdem die Möglichkeit, über eine Hotline mit der Anwaltskanzlei H.* und Partner in Köln zu sprechen. Dort können Fragen gestellt oder Mitteilungen weitergegeben werden - auch vertraulich, ohne Namensnennung. Alle Vorgänge werden vom Unternehmen geprüft. Das Ergebnis kann auf Wunsch ebenfalls anonym - nach Angabe einer dem Mitarbeiter genannten Kennziffer - abgefragt werden.

    * Name von der Redaktion auf nur einen Buchstaben verkürzt.

  • Neue Poster, neue Spiele, neue Arbeit, blutige Trophäen

    Hallöchen,

    da ich mich schon ne ganze Weile nicht mehr gemeldet habe, kommen nun ein paar Neuigkeiten..

    Ich hab ja vor etwa 4 Monaten oder so (mit Sommerferienpause) wieder angefangen Volleyball zu spielen. So richtig im Verein mit 3x die Woche insgesamt 6,5 Stunden Training. Aber die Stadtverwaltung nimmt uns da ne Trainingszeit weg total mies. Volleyball ist für mich im Moment quasi die einzige Zeit, in der ich nicht depri dahinvegetiere. Ja, mir geht's furchtbar dreckig. Warum: kA.. ich würd sagen, der Standard. Keinen Freund, ich seh' furchtbar aus, bin fett, meine Stimme ist gruselig, ich kann keine Kinder kriegen und seh generell keinen Sinn in meinem Leben überhaupt. - Naja, nicht unbedingt in der Reihenfolge. Immerhin hat sich heute morgen der letzte Punkt auf der Liste erledigt: "Ich bin in einer Woche arbeitslos."

    Hab heute morgen 'nen Anruf bekommen. ah Moment, erst mal muss ich ein Foto zeigen, was ich letzten Samstag aufgenommen hab. Da hatten wir unseren ersten Volleyballspieltag der Saison. Haben die Spiele übrigens mit 3:0 und 3:2 gewonnen. Das zweite Spiel war echt krimitiös spannend!Blut am ersten Spieltag

    Keine Sorge, das ist nur Blut auf meinem Schweiß-Handtuch! Hab ausversehen ne Aufschürfung am Unterschenkel vom Training aufgekratzt (*juck juck*). Habs nicht gespürt, hat aber geblutet wie Sau. Das ist sozusagen meine Trophäe für den Erfolgreichen Spieltag.

    So, eigentlich wollte ich ja noch von dem Anruf erzählen. Ich wurde von der Personalabteilung bei mir in der Firma angerufen. Mir wurde mitgeteilt, dass ich ab nächsten Mittwoch definitiv 'nen Job hab und ich mir keine Sorgen zu machen brauche. Den Vertrag setzen sie jetzt auf. Na mal sehn. Die haben mir gesagt, dass die eine Abteilung mich unbedingt haben will, na wenn das mal nicht motivierend ist :-). Und auch "na, mal sehen", ob ich die Stelle annehme. Habe nämlich am Samstag noch ein "Oracle- und Java-Assessment" - Sprich: "Schriftlicher Qualifikationstest" - bei einer IT-Beratungsfirma. Weiß nicht, ob ich das lieber machen würde, würde fast sagen ja. Hängt aber erst mal davon ab, ob die mir überhaupt ne Stelle anbieten.

    Nächste Woche bekomm ich für einen Monat das Auto meiner Mutter. Sie ist bei Rot über ne Ampel gefahren. Ganz gemütlich. Hätte lieber Gas geben sollen, dann wär's unter 'ner Sekunde und nur 'n bisschen zu schnell gewesen, hihi.

     

    Das war's eigentlich erst mal neues von mir glaub ich. Naja, ich hab in meiner Überschrift geschrieben "Neue Poster", und ich wurde gebeten, die doch mal zu zeigen. Eigentlich wollte ich bei Nanu Nana ein 3D-Poster holen. Das Kostet bei Amazon mehr als in dem Laden. Theoretisch. Wenn sie es noch hätten. *Hmm* vielleicht hätte ich nachfragen sollen, ob sie es noch in irgend 'nem Lager haben oder so. Hab ich aber nicht. Dafür hab ich mir für weniger Geld 3 Poster besorgt und mir gerade an die Wand gehangen. Das Ergebnis inklusive des schon angehangenen an meiner Computer-, Fernseh- und Lese-Ecke seht ihr hier:

     

    Ich sag dann mal:

    Byebye

  • Montag

    Schnupf, Schnupf.
    Die Klimaanlage brennt.
    Hust, Hust.
    Die Luft klemmt.

    Der Mund tut weh,
    Der Kopf brummt,
    Die Beine schlafen,
    Die Augen fallen.

    Der typische Montagmorgen.

    A. M. Damm
    (17.08.09)

Dieser Blog wurde mit der NEO-Tastaturbelegung geschrieben.

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